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Kreislaufwirtschaft (Teil 2) – Produkt-Service-Systeme (Master)

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Produkt-Service-Systeme als Grundlage von Kreislaufwirtschafts-Geschäftsmodellen

Created by

Germany

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Kreislaufwirtschaft (Teil 2) – Produkt-Service-Systeme (Master)
 

Kreislaufwirtschaft (Teil 2) – Produkt-Service-Systeme (Master)Online version

Produkt-Service-Systeme als Grundlage von Kreislaufwirtschafts-Geschäftsmodellen

by Charlotte
1

Was bedeutet Circular Economy im Kern?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

2

Um welche Form eines wirtschaftsrelevanten Kreislaufes handelt es sich bei einer Industriesymbiose?

3

Welche Prinzipien lassen sich dem "Design for Circularity" zuordnen?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

4

Was versteht man unter einem Produkt-Service-System (PSS)?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

5

Welche der folgenden Optionen ist ein ergebnisorientiertes Produkt-Service-System?

6

Welche Nachhaltigkeitswirkungen gehen von Geschäftsmodellen wie Produkt-as-a-Service (z.B. Light as a Service) aus?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

7

Ínwiefern verändert sich das Wertversprechen beim Übergang vom Produktverkauf zu einem Produkt-Service-System?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

8

Ergebnisorientierte Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit hoher Zirkularität sind oftmals mit radikalen Veränderungen des Geschäftsmodells verbunden. Inwiefern?

Wählen Sie eine oder mehrere Antworten

Erläuterung

Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, zirkuläre Flüsse von Ressourcen mit höchstmöglicher Qualität zu schaffen, sodass System-Outputs erneut zu System-Inputs werden und keine Stoffauskopplung erfolgt. Kreislaufwirtschaft soll dabei nicht nur ökologisch vorteilhaft sein, sondern ganzheitlich zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen (überwiegend positive soziale, ökologische und ökonomische Effekte).

Industriesymbiosen sind Akteursnetzwerke zum allseitigen Vorteile, bei denen Kuppel- und Abprodukte eines Unternehmens als Input für andere Unternehmen genutzt werden. Meist sind die Akteure in räumlicher Nähe zueinander angesiedelt.

Design for Circularity, u.a. Langlebigkeit, Modularität, Wartbarkeit, Demontagefreundlichkeit und verringerte Materialvielfalt und Anzahl der Bauteile fördert die Kreislauffähigkeit der Produkte.

Produkt-Service-Systeme sind die Basis zirkulärer Geschäftsmodelle, da die kundenindividuell eine Sachleistung und eine Dienstleistung kombinieren. Statt des Produktverkaufs wird die angebotene Dienstleistung in Kombination mit einem zirkulär gestalteten Produkt die Hauptumsatzquelle.

Bei ergebnisorientierten Dienstleistungen zahlt der Kunde für das Ergebnis (zugesicherte oder erzielte Leistung). Hierzu gehören: Outsourcing, Pay-per-Service-Unit und funktionales Ergebnis.

Bei Geschäftsmodellen "Produkt as a Service" bleibt der Anbieter Eigentümer. Damit ändern sich die Anreize: Anbieter hat Interesse an zirkulärem Design, langer Nutzung und Reparierbarkeit und die Rückführung erfolgt leichter, um gebrauchte Produkte fachgerecht und werthaltig wieder- und weiterzuverwenden bzw. zu verwerten.

Das Wertversprechen wandelt sich vom Produktverkauf (uneingeschränkte Verfügbarkeit) zur Funktionserfüllung. Zentral ist der Kundennutzen druch Erbringung einer Dienstleistung, die Produktkomponente rückt in den Hintergrund.

Zu den Veränderungen im Geschäftsmodell gehören: zirkuläres Re-Design der Produkte, Anbieter bleibt Eigentümer, langfristige Verträge und Service-Einnahmen, Schlüsselaktivitäten liegen in Planung, Installation, Monitoring, Wartung, Repatur ud Rücknahme, aufseiten des Anbieters entstehen insb. CE-Umstellungskosten sowie Service-, Ersatzteil-, Finanzierungs- und Kosten im Zusammenhang mit dem Handling End of Life (Rücknahme, Demontage, Sortierung, etc.).

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